Halbzeit in der DGL: Damen trotzen Wind und Kälte beim Heimspieltag

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Kalt, windig, anspruchsvoll – der dritte Spieltag der Deutschen Golf Liga wurde für die Damen der Regionalliga Mitte 2 zu einem echten Härtetest. Zum Heimspiel warteten nicht nur 36 Löcher auf die Spielerinnen, sondern auch Bedingungen, die über den gesamten Tag volle Konzentration, Geduld und Teamgeist verlangten. Gespielt wurden zwei Runden über jeweils 18 Löcher: am Vormittag die Einzel, am Nachmittag die Vierer. Schon früh war klar: Dieser Spieltag würde nicht über spektakuläre Birdie-Serien entschieden, sondern über Stabilität, Kampfgeist und möglichst wenige Fehler im starken Wind.

Sportlich setzte sich der Golf Club Würzburg auch am dritten Spieltag an die Spitze. Mit insgesamt +71 über Par holten sich die Würzburgerinnen den Tagessieg vor dem Golf Club Rheintal, der mit +73 nur zwei Schläge dahinter blieb. Unsere Damen des Thüringer GC erspielten sich mit +89 einen starken dritten Platz vor Herzogenaurach (+96) und Lauterhofen (+137). Damit bleibt unser Team zur Saisonhalbzeit auf Rang drei der Tabelle und hat weiterhin eine gute Ausgangsposition für die kommenden Spieltage.

Besonders stark starteten unsere Damen in den Einzeln. Ella Kaesebier brachte mit einer 78 die beste Thüringer Runde ins Clubhaus, dicht gefolgt von Charlotte Kaesebier mit 79 Schlägen. Auch Jette Jolie Fischer mit 84, Hannah Maria Schlösser mit 88 und Ida Johanna Jürgens mit 89 Schlägen sorgten dafür, dass der TGC nach den Einzeln mitten im Kampf um wichtige Punkte lag. Am Nachmittag wurde es in den Vierern bei weiter schwierigen Bedingungen noch einmal zäh – aber das Team blieb dran, kämpfte sich durch den Wind und brachte den dritten Tagesrang sicher ins Ziel.

Ein großes Dankeschön gilt an diesem langen DGL-Tag allen Helferinnen und Helfern. Als Vorcaddies waren Jutta, Karsten, Jan, Wiebke und Silke auf dem Platz im Einsatz und haben die Spielerinnen bestens unterstützt. Alexander, Xander und Constanze waren als Spielleiter unterwegs, um Regelfragen zu klären. Genau diese Hilfe macht an einem solchen Spieltag den Unterschied – gerade wenn Wind, Kälte und 36 Löcher an den Kräften zehren. Für die nötige Stärkung zwischen den beiden Runden sorgte ein Nudelbuffet, das von allen Teams dankbar angenommen wurde. Denn nach 18 Löchern im Wind war klar: Energie nachladen war Pflicht, bevor es in die zweite Runde ging. 

Nach drei von fünf Spieltagen führt Würzburg die Tabelle der Regionalliga Mitte 2 mit 15 Punkten an, gefolgt von Rheintal mit 12 Punkten. Der Thüringer GC steht mit 8 Punkten auf Rang drei, knapp vor Herzogenaurach mit 7 Punkten. Damit ist zur Halbzeit noch alles offen – und die nächsten Spieltage versprechen weiter Spannung.

Fazit: Ein Heimspieltag mit rauen Bedingungen, viel Einsatz und einem wertvollen dritten Platz für unsere Damen. Kalt war’s. Windig war’s. Aber vor allem war es ein starker DGL-Tag bei uns zu Hause.