Rough aber herzlich: Toller Platz – aber die Pitchmarken …

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Diese Woche haben uns Gäste auf unsere Grüns angesprochen: Der Platz sei toll, die Grüns auch – aber die vielen Pitchmarken seien schon auffällig. Das Lob freut uns. Der Nachsatz sollte uns zu denken geben.

Denn für gute Puttergebnisse braucht es gute Grüns. Du kannst die Linie noch so sorgfältig lesen und den Ball sauber treffen: Eine kleine Unebenheit reicht, und dein Ball wird kurz vor dem Loch abgelenkt. Da hat dann weder der Putter noch die Tagesform Schuld.

Ihr erinnert euch an unsere Zählung? 237 nicht ausgebesserte Pitchmarken an einem einzigen Wochenende. Nils aus unserem Greenkeeping-Team hat sie markiert, fotografiert und anschließend ausgebessert. 237 Schäden, die den Balllauf stören. Und 237 Mal zusätzliche Arbeit, die wir ihm mit wenigen Handgriffen hätten ersparen können.

Pitchmarken sind kein Kavaliersdelikt. Wer seine Einschlagstelle liegen lässt, hinterlässt den nächsten Spielern ein schlechteres Grün. Und irgendwann sind wir selbst die Nächsten, deren Ball genau darüber hoppelt.

„Meine war das aber nicht!“ Kann sein. Trotzdem dürfen wir sie wegmachen. Die eigene Pitchmarke sowieso – und eine zweite gerne dazu. Dafür braucht es keine Zuständigkeitsprüfung, sondern nur eine Pitchgabel und ein bisschen Rücksicht.

So geht’s: Am Rand der Vertiefung mit der Pitchgabel einstechen und den umliegenden Rasen vorsichtig zur Mitte schieben. Bitte nicht die Mitte nach oben hebeln. Anschließend mit der Puttersohle sanft glätten. Die Pitchgabel gehört deshalb griffbereit in die Hosentasche – nicht ganz unten ins Bag.

Unser Greenkeeping-Team steckt viel Arbeit in diesen tollen Platz. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass Gäste beim nächsten Mal sagen: „Toller Platz – und richtig schöne Grüns!“

Also: Erst die Pitchmarke, dann die Puttlinie. Das ist fair für alle – und hilft auch deinem nächsten Putt.